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Ein Sommer mit Secondcity

Geboren als Rowan John Harrington, hat sich Secondcity spätestens dieses Jahr auch außerhalb der Elektronik und House-Szene einen Namen gemacht. Mit seiner Single „I wanna Feel“ schoss der Deep-House-DJ und Produzent aus London Ende Mai an die Spitze der britischen Single- Charts. Der Song ruft Erinnerungen an den Nineties- House- Sound wach: Ganz in der UK Garage –Tradition remixt Secondcity hierbei Toni Braxton’s „You’re Makin‘ Me High“ (1996) und kombiniert den Beat mit den Lead Vocals von Kelli Leigh Henry- Davila („I Got U“). Entstanden ist ein melodischer und gut tanzbarer Sommerhit, der Lust auf mehr macht.

Die Erklärung warum deep-house neuerdings so weitverbreitet Erfolg hat, liefert Secondcity selbst: „I guess it’s just sort of easy listening, isn’t it? It kind of connects with people (…) It’s really feel good summer music.“

Der 27 Jährige hat klein angefangen: Mit Anfang 20 war die Musik für ihn noch eine Nebenbei-Beschäftigung. Mit Mitte 20 gab er dann bereits seinen Beruf auf, um sich professionell der Musik zu widmen. Entdeckt wurde er dabei im Internet. Nachdem 2013 „The Story“ erschien, ließ dann auch der Support namhafter Djs wie Annie Mac, Skream und Zane Lowe nicht lange auf sich warten. Dabei entwickelte sich der Sound von Secondcity innerhalb von nur wenigen Jahren von basic beats zu immer melodischeren Arrangements. Heute ist er gefragter DJ und Produzent und so sind Auftritte bei Parties im Mint Club, Dirty Bird und Speakerboxx nur einige wenige Termine in seinem ausgebuchten Tourkalender.

Doch bei all dem Hype um seine Person, bleibt sich Harrington seiner Wurzeln bewusst. Nachdem er anfangs noch unter verschiedenen Namen Solostücke veröffentlichte, tritt er nun stets als Secondcity in Erscheinung- eine Hommage an seine Geburtsstadt Chicago, die lange Zeit als die zweitgrößte Stadt der USA galt. House music scheint ihm dabei mit in die Wiege gelegt worden zu sein. So sagt er selbst, dass seine Mutter ihn entscheidend in seinem Werdegang beeinflusst hat: „My Mum was a massive influence- she was always playing old house records and disco. It was a heavy impact on me growing up.

(Quelle)

Mit Spannung bleibt zu erwarten, was die Zukunft für Secondcity und die House-Szene bereit hält.