Kategorie-Archiv: People

18.05.2013 | “Support The Underground” Kulturmarkt

Der erste „support the underground“ Kulturmarkt findet dieses Jahr am 18.05.2013 von 13-20 Uhr in den Räumlichkeiten des Vanguardes statt.

Mit dabei sind Designer und Künstler aus verschiedenen Bereichen, die mit ihren selbstgemachten Produkten ein Zeichen setzen möchten und sich durch sie ausdrücken wollen.

An verschiedenen Ständen werden die Aussteller ihre Werke ausstellen und vor Ort zum Kauf anbieten. Die Veranstaltung dient als Plattform für junge Künstler/Designer um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Ebenfalls möchten wir mit dieser Veranstaltung ein Zeichen setzen und zeigen, dass Handgemachtes weit mehr sein kann, als Gebasteltes vom Küchentisch.

Die Zielgruppe hat kein spezielles Alter; alle Interessierten sind willkommen, die das Handwerk zu schätzen wissen und keine Stangenware erwarten.

13:00 Uhr Einlass

bis 17 Uhr Catering durch das Underground Dinner

Musik: Little L | Jane Murphy

Ende 20 Uhr

Eintritt frei! Spenden sind willkommen! Der Erlös geht an ein Hilfsprojekt in Zimbabwe.

04.05.2013 | Lost In Time

// Artists:

✯ PATRICK PODAGE
[noir, circle music, flash, play it loud!]

Patrick Podage is a producer and dj from Berne, Switzerland.
His musical roots started with the piano and different percussive instruments at a very young age. Since he discovered the keyboard and the ability to combine and program different elements on it by himself, he has invested most of his free time and savings on studio gear. He has experimented and refined his skills in the production of various genre in the world of electronic music. From Hip Hop through Drum & Bass and House to Techno. Today, Patrick Podage brings together all his knowledge to produce tracks in many different ways and clearly his music will always be varied, diverse and inspiring.

✯ DENIZ BILGIC
[capadi rebels | lost in time | sankeys ibiza]

Born and raised in Karlsruhe, Germany; the son of Italian/Turkish immigrants has made Deniz quickly known in the local electronic music scene. After performances in all the big clubs of the area, his first gigs abroad in Thailand and Italy came easily. With his weekly residency at the CAPADI Rebels events in Ibiza,he has been able to find his place in the international scene playing at some of the best clubs in the world including Space, Privilege and Sankeys. Deniz’s solid and silent mixing behind the turntables makes his style unique. A successful career is destined for this young DJ from South Germany.

✯ EROS B.GIC
[freak 'n jones]

WOODKID & SANTIGOLD (Interview)

Woodkid
Woodkid; Foto: Karim Sadli

Er dreht Videos mit Rihanna und Agyness Deyn, inspiriert Kollektionen von Dior Homme und bannt Millionen mit seiner bildgewaltigen Musik: Woodkid. Bei den Kollegen vom Interview Magazin sprich Woodkid mit Santigold über Künstlerkomplexe, Käse und Bettwanzen.

Jetzt hier lesen!

03.05.2013 | BEAT KLUB #8 mit SUFF DADDY

Suff Daddy ist zurück aus Australien und wir schmeißen eine Welcome Back Party!!

Vor knapp zwei Jahren hat Suffy zum ersten Mal den Beat Klub Karlsruhe beehrt. Schon damals war klar, das wird nicht das letzte Mal gewesen sein! Ein großer Abend der vielen in Erinnerung geblieben ist, schreit nach einer Wiederholung!

am 03.05. ist es soweit: Suff Daddy kommt ins Vanguarde nach Karlsruhe!!

Mit am Start sind die BEAT KLUB Residents REMARK und 2xC.

Außerdem starten wir ein neues BEAT KLUB Feature: das BEAT BATTLE. nähere Infos dazu folgen demnächst…

Timetable:

23 Uhr | REMARK
00 Uhr | BEAT BATTLE #1
01 Uhr | SUFF DADDY
04 Uhr | 2xC

 

SUFF DADDY (Berlin)

When you see him comin’ get the f**k out the entrance: With all this armada of self-proclaimed producers, some might say it’s not easy for a dedicated beathead to stand out from the crowd. Might be true – but certainly doesn’t affect Suff Daddy.

His drunkness’ distinctive mixture of next-level boom-bap, driving vocal-cuts and complete micro-korg insanity has been a major shock to the worldwide beat-community. Whether providing some of the finest instrumental jams (e.g. on his „Hi-Hat Club Vol. 2 – Suff Draft“-LP) or working with hardcore rappers (e.g. Phat Kat, Morlock Dilemma, Retrogott) and soul voices (Kissey Asplund, Miles Bonny, Fleur Earth), this Berlin-Prenzelberg representant just nails it every time. Live on stage he presents a fine selection of his own work spiced up with all-time classics and the best hiphop sound you’ve NOT heard yet – his Korg and a 40 always within reach.

Besides his own DJ-gigs, Suff Daddy also works as an ambassador for the „Hi-Hat Club“-producer/party series, which will bring the most promising beatheads (Full Crate & FS Green, Testiculo Y Uno, Dexter and many more) to a venue near you.

 

REMARK

Staubige Kicks und Snares treffen auf verfrickelte, krispelige Flächen und Harmonien. Sägezahnbässe jagen soften Melodien hinterher. REMARK versucht durch die Musik mit dem Zuhörer zu kommunizieren, wodurch sich sein Sound durch viele Melodien und Samplefetzen auszeichnet, welche im call-response Schema miteinander und dadurch mit dem Zuhörer interagieren. Achtung, Nerd Talk: REMARK verbindet statische mit triolischer Notation und entwickelt durch Überlagerung diverser Samples und synthetisch erzeugter Töne einen interessanten und eigenen Charakter. Der größte Teil seiner benutzten Instrumente spielt er selbst ein, generiert seine eigenen Drums und benutzt Samples lediglich um Klangfarbe zu erzeugen und Grundstimmungen zu erschaffen. Den Hörer erwartet die Kombination aus IDM/Electronica, Instrumentalrapbeats und Experimentalmusic.

Seine Liveauftritte bestreitet er mit einer MPC, diversen Effektgeräten, Synthezisern und Instrumenten welche er mit Loopgeräten zu Songs arrangiert. Bei seinen Auftritten arbeitet er mit Visualkünstlern zusammen, wodurch der Betrachter Audiovisuell unterhalten wird.

 

2xC

2xCs Liebe zu Hip Hop besteht seit den frühen Neunzigern und begann mit Musik von Run DMC und House of Pain. Außerdem waren Miami Bass und Electro Funk wichtige Einflüsse, da in den Tracks Scratches oft einen großen Stellenwert hatten und diese merkwürdigen Geräusche eine immense Anziehungskraft auf ihn ausübten. 1996 war das Jahr, als er auf dem Plattenspieler eines Freundes das erste Mal seine Hand auf eine Platte legte, sie vor und zurück bewegte, um mit der anderen Hand das Soundsignal rhythmisch, mittels Kippschalter zu unterbrechen. Ein Technics-Nachbau wurde angeschafft und 1997 schließlich der erste 1210er. Etliche Jugendhaussessions und Scratchgelage zu Hause dienten dem Training. Ab 1999 ging es dann los mit DJ-Einsätzen bei Rapcrews und Scratches auf Studioproduktionen. Musikalisch beeindruckt und beflügelt vor allem durch Vorbilder, wie den Invisibl Skratch Piklz oder den X-Ecutioners. Im Jahr 2000 legt er regelmäßig im Querbeat in Kassel, später in der Barracuda Bar und im Spot Bistro auf. Das Interesse eigene Beats zu bauen wächst und erste Versuche am PC entstehen. Einige Jahre vergehen und 2007 zieht 2xC schließlich nach Karlsruhe, um an der HfG Medienkunst zu studieren. Der Inhalt seiner Studienarbeiten bezieht sich oft und gerne auf Stilebenen des Hip Hop-Kosmos. So entwickelte er für sein Vordiplom eine analoge Möglichkeit Bewegtbilder parallel zu digitalem Sound zu lancieren. Dies geschieht innerhalb eines modifizierten DJ-Setups.

Nach kurzer Zeit lernt 2xC Gleichgesinnte in Karlsruhe kennen und die ersten Kontakte entstehen. Sets bei diversen HfG-Parties, Abende in der bento.bar und Teilnahme an Kavantgarde-Festen sind die Folge. 2011, mit Beat Klub #1 manifestierte sich der Anfang einer Reihe, dessen Bestandteil er von diesem Abend an er sein sollte.

Quelle

27.04.2013 | Brain Theater

Marvin Hey (Sisyphos/kalimero rec./why not?!)
Berlin based DJ & Producer!

Christoph Esch (Snurrande Skalle)

Fait du Prince (Brain Theater)

Seit jeher teilen Julian Wright und Jan Beric ihre Leidenschaft für sequenzerbasierte Produktionen und elektronische Musik. Nach vielen Jahren der Selbstverwirklichung als Jazzpianisten und Keyboarder schien es 2006 an der Zeit, die analoge Welt um die digitale zu ergänzen. Diverse Jazz-, Hip Hop- und Drum-n-Bass-Projekte formten ihr Verlangen die 4-to-the-floor Welt zu erkunden.

Nach anfänglichen House und Downtempo-Projekten fanden sich die zunächst als Duo gestarteten Produzenten immer weiter im maschinelleren Techno- und Minimal-Genre wieder. Nachdem sie sich auf dem Karlsruher Indielabel Reposit Rec. mit Live-Auftritten, Outdoor-Raves und mehreren eigenen Veranstaltungsreihen einen Namen in der Karlsruher Szene gemacht hatten, fand 2011 die Live- und Studioproduktion eine radikale Wende. Hatten sie sich zuvor von der vertrauten Szene inspirieren lassen, suchten die Musiker nun neue Wege, um ihrer besonderen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Nach intensiver Studiozeit starten die Produzenten jetzt ihr neuestes Projekt „Fait du Prince“. In Bass getränkte Beats an facettenreichem Sound bereichern das elektronische Genre um ein weiteres talentiertes Duo.
Mit der Debut-Single „Irrlicht“ und der gleichnamigen EP beginnt ihre melodische Reise durch weite Soundlanschaften auf dem Weg ins Unbekannte.

Katja Riemann auf dem Mai-Cover vom Interview Magazin

Katja Riemann Interview Magazin

Katja Riemann ist dies. Katja Riemann ist das. Ein Land diskutiert über eine Schauspielerin und vergisst, wer Katja Riemann eigentlich ist: Die beste Charakterdarstellerin ihrer Generation. Und da wir kein Öl ins Feuer kippen wollten, kochte Jörg Harlan Rohleder ihr stattdessen ein Risotto. Das erste Gespräch nach dem Angriff der Medien-Taliban.

INTERVIEW: Katja, deine blonden Locken! Ich bin ja so froh, dass sie noch da sind.

KATJA RIEMANN: I knooow … Heute Nachmittag während des Fotoshoots waren sie noch ganz schwarz, ist das nicht verrückt?!

INTERVIEW: Wie machst du das nur?

RIEMANN: Das zeigt dir jetzt der kleine Einspieler, den ich vorbereitet habe, lieber Jörg.

INTERVIEW: Mit Einspielern kennen wir uns ja aus!

Katja Riemann

INTERVIEW: Machst du es Journalisten nicht einfach nur schwer, weil du als Schauspielerin und nicht als Person Katja Riemann berühmt sein willst?

RIEMANN: Die Vermischung ist das Problem. Ein Schriftsteller schreibt ein Buch, ein Bildhauer erschafft eine Skulptur; es gibt also immer dort deine Kunst und hier dich, das ist übersichtlich. Als Schauspieler bist du sozusagen dein eigenes Kunstwerk, da ist es schwer für Berufsfremde, die Trennung zu sehen oder zu verstehen. Ich rede generell nicht gerne über Privates, über meine Liebsten, meine Tochter, meinen Mann. Warum sollte ich? Ich lade auch niemanden zu mir nach Hause ein.

Katja Riemann

INTERVIEW: Siehst du dich selbst als Kämpferin?

RIEMANN: Ja und nein. Also eigentlich nicht. Ich werde manchmal zwangsläufig zur Kämpferin. Das geschieht aber nicht freiwillig. Ich suche mir das nicht aus.

INTERVIEW: Bist du eine strenge Mutter?

RIEMANN: Das muss ich nicht mehr sein. Meine Tochter ist ja fertig. Sie ist 19 und muss nicht mehr erzogen werden. Heute wundere ich mich allenfalls mal. Und sage dann: „Da könntest du ja noch mal drüber nachdenken …“

INTERVIEW: Warst du früher streng?

RIEMANN: Frag meine Tochter. Die sagt manchmal zu mir: „Mama, du warst eine strenge Mutter. Und das fand ich total gut.“ Bei uns gab es einfach von Anfang an Gespräche. Und da wir heute nicht mehr als Eltern in Lebensentwürfen leben, die per se verachtenswert sind, passieren ganz andere Dinge als früher.

INTERVIEW: Bereitet es dir ein Problem, älter zu werden?

RIEMANN: Meine persönliche Vorstellung von Alter und mein tatsächliches Empfinden davon verlaufen einfach nicht synchron. Dabei finde ich es überaus wichtig, sich zumindest einigermaßen altersgerecht zu benehmen. 40-Jährige, die auf 22 machen, finde ich eher schwierig. Aber heute kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, wie es wird, wenn ich tatsächlich alt bin. Wahrscheinlich liegt das an den Menschen, die heute alt sind.

INTERVIEW: Erlebst du Altersgrenzen im Beruf?

RIEMANN: Absolut! Vor allem im deutschen Film scheint es dieses Ü-40-Problem zu geben. Welches Bild von Frauen, frage ich mich, wird da definiert? Was sind das für Lebensentwürfe? Ich kenne solche Frauen nicht! Die sehen anders aus als ich oder meine Freundinnen, leben in 20-jährigen Ehen, sind frustriert und haben meist erwachsene Söhne, die Robert heißen.

—–

Katja Riemanns neuer Film, “Das Wochenende”, kommt heute in die Kinos.

Katja Riemann

http://blog.interview.de/

Sky Ferreira und Diane Kruger auf dem Cover von “Interview” April Ausgabe

Interview Magazin

Die April-Ausgabe der deutschen „Interview“ erscheint am Mittwoch, den 20. März, mit einem Doppelcover.

Neben Interviews mit den Titelhelden Sky Ferreira und Diane Kruger enthält die Ausgabe noch Interviews mit Isa Genzken, Haider Ackermann, James Franco und Kendrick Lamar.

Sky Ferreira, Muse von Hedi Slimane, verdankt den Anfang ihrer Karriere Michael Jackson. Ihr Geld verdient sie mittlerweile als Gesicht von Saint Laurent, sie dreht Videos mit Terry Richardson, raucht Joints mit Snoop und feiert Weihnachten mit Elton John. Who’s that girl?

Über den Zwang, sexy sein zu müssen:

„Man soll sexy aussehen, damit die anderen etwas davon haben – aber nicht sexy sein…Selbst Madonna spielt dieses Spiel mit und macht auf ewiges Cheerleader-Girl, es ist wirklich widerlich.“

Über ihren Song Obsession:

“Das Furchtbare ist, dass mich dieser Scheiß-Song immer begleiten wird, das Netz vergisst nie.“

Über Michael Jackson, auf dessen Neverland Ranch sie teilweise aufwuchs:

“Er war nämlich nicht der Freak, der ständig in seiner eigenen Achterbahn saß und einem zuwinkte. Ich wusste zwar, dass er irgendwie berühmt ist…aber den Popstar Michael habe ich eigentlich erst erlebt, als er gestorben ist…alle trugen diese Michael-Memorial-T-Shirts. Irgendwann verkaufte die sogar mein Dad.”

Übers Modeln:

„Ich dachte immer, ich sei hässlich. Die Leuten sagen mir das ins Gesicht: ‚Sky, du bist zwar nicht schön, aber du siehst auf eine andere Weise gut aus. Wie ein hübscher Zombie.’“

Über Drogen:

„Wer kann schon von sich behaupten, mit Snoop gekifft zu haben? Leider war der Joint viel zu stark für mich. Ich musste sofort auf mein Hotelzimmer. Der Abend war gelaufen.“

Sky Ferreira wurde fotografiert von Hedi Slimane.

Diane Kruger Interview Cover

Diane Kruger tanzte erst Ballett, bevor sie als Model zum französischen Film kam. Sie startet diese Woche mit „Der Nächste, bitte!“ an der Seite von Dany Boon.

Über ihre Kindheit:

“Ich weiß nicht, ob ich sagen kann, dass ich ein wütendes Kind war, aber ich hatte so einen Aufruhr in mir.”

Über Deutschland:

„Wenn ich hier bin, dann schlafe ich zu Hause bei meiner Mutter – in meinem alten Kinderzimmer auf der Ausziehcouch.“

Über ihre Entscheidung, Schauspielerin zu werden:

“Ich war viel zu unglücklich, um mit diesem Modelleben weiterzumachen. Ich habe dann zu mir selbst gesagt: Wie kannst du denn mit 22 so unglücklich sein?”

Diane Kruger wurde fotografiert von Markus Jans und gestylt von Klaus Stockhausen.

Außerdem in der April-Ausgabe von „Interview“:

Isa Genzken trifft Dominic Eichler im Vorfeld ihrer Ausstellung im MoMA:

„Ich hatte eine Vision. Klingt komisch, aber es war so.“

Haider Ackermann spricht mit Balthus’ Witwe, Setsuko Klossowska de Rola:
„Meine besten Freunde wissen, dass sie, wenn sie mich in Begleitung besuchen, keinen Eintritt erhalten werden.“

James Franco verrät Einzelheiten über seinen neuen Film „Interior. Leather Bar“:
“Ich wusste nur: Sex sollte darin vorkommen. Echter Sex.”

Kendrick Lamar findet, die Zeiten des Gangsta Raps haben sich geändert:
“Ich habe kein Auto, keine fette Uhr – Scheiße, nicht einmal eine Wohnung.”

Die April-Ausgabe erscheint am 20. März.

www.interview.de

Private Sessions – Blitzkids MVT (Video)


Electro-Dada at it’s best: BLITZKIDS mvt. versteht sich als Künstlerkollektiv, das gemeinsam richtig guten Electro-Pop macht – zeitgemäß, aufregend anders, mit weltumstürzlerischer Konsequenz.

Kraftwerk, Spandau Ballett, Steve Strange, Boy George, Vivienne Westwood waren die erste Generation der Blitzkids. Ein Haufen damals junger Menschen fand in einem Londoner Club namens „Blitz“ ihre musikalische Heimat. Sich selbst verstanden die Künstler als Reaktion auf den Punk und strebten danach, künstlerische Formen neu zu belegen. Mit der Berliner Formation BLITZKIDS mvt. ist 2012 die zweite Generation dieser Künstler angetreten.


Nicht nur die Musik bündelt verschiedenste Einflüsse zu einem ganz einigen Stil. Sängerin Nomi beeindruckt mit extravagantem Look, der ebenso stilsicher und gleichzeitig visionär ist, wie die Musik selbst. Lady Gaga wird war gestern, Nomi macht Schule.

Der Song „Cold“ war Titelsong des Films „Chronicle – Wozu bist du fähig“, der in den USA sofort auf Platz 1 der Kinocharts schoss. Kein Wunder, finden wir, denn diese Musik ist einfach magisch…

frisch auf dem Tisch | INTERVIEW Magazin | März 2013

Interview Magazin Mräz 2013


Heidi Klum, Deutschlands erfolgreichste Entertainerin, ist auf dem Titel der Märzausgabe der deutschen INTERVIEW.

Entdeckt wurde sie am 29. April 1992 in der Latenightshow von Thomas Gottschalk, der nach ‚Germany’s First Topmodel’ suchte: Gegen 25 000 Bewerberinnen setzte sich am Ende “die Heidi” durch, wie Gottschalk sie bereits damals taufte. 20 Jahre später hat Thomas Gottschalk seine größte Entdeckung noch einmal besucht und für INTERVIEW mit ihr gesprochen.

Zitat Heidi Klum:

„In meiner US-Show ‚Project Runway’ stelle ich junge Designer vor, die unglaublich heiß sind. Die hängen sich mit aller Kraft rein, liefern, indem sie mitspielen. Meinen Mädchen in der deutschen Show muss ich manchmal regelrecht in den Hintern treten, damit sie begreifen, worum es geht. Und die erwarten sich vom Fernsehen eine Traumwelt, die ich ihnen einfach nicht bieten kann.“

Über ihre Arbeitsmoral:

„Ich habe einen irren Drive und bin jemand, dem nichts entgeht, was am Set passiert. Ich bin zu 100 Prozent Kontrollfreak und habe überall meinen Daumen drauf.“

Über Journalisten:

„Leider sind die wenigsten Journalisten an Fakten interessiert. Die haben ihre Geschichte schon geschrieben, bevor sie dich treffen.“

„Ich merke, dass der Gegenwind, vor allem in Deutschland, stärker wird. Vor vielen Jahren konnte ich dort nichts falsch machen, inzwischen hat sich das Blatt gewendet.“

Über Amerika:

„Mein Gesicht und mein Körper sind zu einer Marke geworden. Ich merke, wie sich mein Aufgabenfeld langsam verändert. Ich bin sehr glücklich, dass Amerika mich mit so offenen Armen empfangen hat. Mein Abschiedsgruß ‚Auf Wiedersehen’ ist hier Kult geworden.“

Heidi Klum wurde gestylt von Maryam Malakpour und fotografiert von Rankin.

Außerdem in der März-Ausgabe von INTERVIEW:

Naomi Campbell im Gespräch mit dem Hollywood-Star Cameron Diaz. Die beiden sprechen über das Älterwerden, Hillary Clinton als mögliche Präsidentin und ihre Erfahrungen als Models.

Der Bestseller-Autor John Irving spricht über sein neues Buch „In einer Person“, in dem ein bisexueller Erzähler auf eine transsexuelle Bibliothekarin trifft:

„Mir fiel es diesmal leichter, mich in die Figur eines bisexuellen Mannes hineinzudenken, der mit allen schlafen will, als in jene Figuren, die nie Sex haben. Solche Figuren sind viel extremer.“

„Manchmal muss ich mich sehr über meine alten schwulen Freunde wundern. Es kommt mir so vor, als könnten sie es gar nicht fassen, wie leicht es Schwule heute angeblich haben. Mitunter erinnern sie mich an die Generation meines Großvaters.“

„Es war mir wichtig, dass Miss Frost, das emotionale Zentrum des Buches, nicht an Aids stirbt. Sie musste ermordet werden. Von jemandem, der sie hasst. Davon handelt das Buch: Vom Hass auf sexuelle Außenseiter.“

Der Underground-Filmemacher Kenneth Anger spricht über Satanismus, Scientology und warum er keine Fortsetzung seines Skandalbuchs „Hollywood Babylon“ geschrieben hat.

Lena Dunham, die mit ihrer Fernsehserie „Girls“ eine kulturelle Schockwelle ausgelöst hat, spricht mit der Autorin Miranda July über ihre Blitzkarriere, Lebenstipps („viel Sex“) und den Vorschuss für ihr erstes Buch:

„Viele Menschen, denen ich begegne, die ich noch nie getroffen habe, verhalten sich, als seien sie alte Bekannte. Das kann ganz schön merkwürdig sein. Ich bin ohnehin jemand, der gerne ‚I love you’ sagt und schnell Liebesbekundungen macht, auch wenn es mir danach manchmal Sorgen bereitet.“

„Ich weiß sehr wohl von der Regel, dass man Privates und Öffentliches trennen und niemals den Namen seines Boyfriends verraten sollte. Aber ich verstehe dieses ungeschriebene Gesetz der Starlets unter 33 ohnehin nicht. Warum darf man nicht dazu stehen, wenn man jemand Großartiges liebt? Das muss man doch in die Welt rausschreien.“

Der amerikanische Schauspieler Joaquin Phoenix beschreibt seinen Weg vom Hollywood-Aussteiger zum Oscar-Kandidaten für seine Rolle in „The Master“.

Die März-Ausgabe der INTERVIEW erscheint heute, am 20. Februar 2013.

www.interview.de